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Nachdem die Gegend um Roses seit Urzeiten bewohnt war, findet sich hier auch ein reiches Vermächtnis aus der Megalithkultur, das an der ganzen Costa Brava kaum seinesgleichen findet. Drei große Dolmen erinnern an die ersten Besiedler dieses Küstenstreifens: Creu d'en Cobertella (3000-2700 v. Chr.) Llit de la Generala (3200 v. Chr.) und Cap de l‘Home. Der aus der Jungsteinzeit stammende Creu d'en Cobertella ist der größte Dolmen Kataloniens und wurde bereits im März 1964 unter Denkmalschutz gestellt. Er verfügt über eine große, mit einem vier Tonnen schweren Steinblock überdachte Galerie mit wahrhaft beeindruckenden Ausmaßen: Sie ist 5,20 Meter lang, 2,45 Meter breit und 2,14 Meter hoch. Der Streifzug durch die vorgeschichtliche Etappe der Ortschaft umschließt ferner die beiden Menhire der Casa Cremada aus dem vierten oder dritten vorchristlichen Jahrtausend, das ehemals wie die Dolmen für Bestattungsriten benutzte Steingrab der Casa Cremada und die Höhlenformation bzw. den Dolmen Rec de la Cuana aus dem Jahre 2500 v. Chr.
Link 1Ein Rundgang durch die Zitadelle gehört in jedes Besuchsprogamm der Stadt Roses. Die seit 1961 unter Denkmalschutz stehende militärische Festungsanlage mit ihrem imposanten Eingangstor Porta de Mar wurde 1543 im Stil der Renaissance errichtet und zeigt heute Reste der verschiedensten Epochen und Verwendungen. Das 131.480 Quadratmeter große Areal umschließt eine bedeutende archäologische Fundstätte mit den Resten der im Jahre 776 v. Chr. von den Rhodiern angelegten griechischen Niederlassung Rhode, das hellenistische Viertel, dessen Glanzzeit in das 4. und 3. vorchristliche Jahrhundert fiel, die römische Stadt, die hier zwischen dem 2. vorchristlichen und dem 6. nachchristlichen Jahrhundert bestand, das romanisch-lombardische Kloster Santa Maria aus dem 11. Jahrhundert und die verschiedenen archäologischen Reste aus dem 19. Jahrhundert.
Link 1Kloster über der Bucht vor der typisch mediterranen Ortschaft Port de la Selva. Aufgrund seiner Imposanz und des guten Erhaltungszustands ist dieses Kloster einer der bedeutendsten Vertreter romanischer Kunst der Provinz Girona. Besonders erwähnenswert ist zudem die herrliche Aussicht über das Mittelmeer.
Link 1Hier kann der Besucher sich mit der Geschichte des Ortes vertraut machen. Die behandelten Epochen reichen von der Jungsteinzeit bis zur griechischen Kolonisation und werden mit der römischen und der westgotischen Blütezeit bis in das Mittelalter und die Neuzeit fortgesetzt.
Im Museum befinden sich einige der bedeutendsten Kollektionen des Landkreises. Dem Besucher wird eine historische Interpretation der Ausstellungsstücke geboten, die archäologische Funde, Malerei und Bildhauerei aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie eine Sammlung zeitgenössischer Kunst umfasst.
Link 1Hier wird eine aus 4000 Spielzeugen bestehende kuriose und interessante Sammlung ausgestellt. Das 1982 eingeweihte Museum gilt als eines der besten Europas seiner Art.
Link 1Dieses einzige surrealistische Museum der Welt wurde komplett von Salvador Dalí entworfen. Neben einer Reihe von Gemälden verschiedener Epochen des Autors findet man hier diverse speziell für das Museum angefertigte Ausstellungsstücke.
Link 1Das Museum besteht aus der griechischen Stadt Emporium und der römische Stadt Emporiae, die den klassischen Kulturen als Tor zur iberischen Halbinsel diente. Eine archäologische Fundstelle, die uns 2500 Jahre Geschichte überliefert.
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